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KundenberichteAmherst in Massachusetts erstellte ein 3D-Stadtmodell und animierte die Bevölkerung zu größerer Mitwirkung in der Stadtpolitik.Um dem ständig wachsenden Wunsch der Bevölkerung nach einer offenen und digital zugänglichen Stadtverwaltung gerecht zu werden, unterhält die Stadt Amherst in Massachusetts eine umfangreiche Sammlung geografischer Informationsressourcen. Das Büro für geografische Informationssysteme (GIS) in Amherst erstellte eine Website auf Basis einer Karte, die Links zu diesen Ressourcen bietet, darunter Amherst in 3D, einem virtuellen Modell des Zentrums von Amherst, das jeder mithilfe von Google Earth erkunden kann. AnsatzAmherst unternimmt einen aktiven Versuch, die Bevölkerung zum Mitmachen zu bewegen. Die Stadtverwaltung gab die Entwicklung eines 3D-Modells des Zentrums von Amherst in Auftrag, damit sich die Einwohner von den vorgeschlagenen Änderungen eines neuen Stadtentwicklungsplans ein Bild machen können. Das 3D-Modell wurde mithilfe von Google SketchUp erstellt und in der Google 3D-Galerie veröffentlicht, wodurch jeder das Modell erkunden, Änderungen hinzufügen und die Ergebnisse in Google Earth betrachten konnte. “Unser Ziel ist es, dieses Modell so zu gestalten, dass Menschen aus allen Bereichen besser informiert und eingebunden werden … Ich kann nicht genug betonen, wie leistungsfähig die 3D-Galerie zum schnellen und einfachen Austauschen von Informationen ist. Sie war für uns von unschätzbarem Wert." “Unser Ziel ist es, dieses Modell so zu gestalten, dass Menschen aus allen Bereichen besser informiert und eingebunden werden” , erläutert Mike Olkin, GIS-Administrator in Amherst. “Wenn jedem die gleichen Informationen zur Verfügung stehen, schafft dies faire Voraussetzungen. Mit diesen Tools lässt sich in zwei Minuten demonstrieren, wie eine Entwicklung aussehen würde, anstatt sie stundenlang zu erklären. Zudem ist die Technologie leicht verständlich. Man benötigt keine teure Software oder Ausrüstung, und Sie müssen auch nicht das GIS-Personal um Hilfe bitten. Jeder kann diese Daten nutzen, um seinen Standpunkt darzulegen." Google SketchUp ist kostenlos verfügbar und wurde für einfache Bedienung entwickelt, sodass Anfänger und Experten gleichermaßen schnell 3D-Modelle rendern können, ohne herkömmliche CAD-Software verwenden zu müssen. Laut Olkin geschieht die Veröffentlichung dieser Modelle in der Google 3D-Galerie schnell und einfach. "Ich kann nicht genug betonen, wie leistungsfähig die 3D-Galerie zum schnellen und einfachen Austauschen von Informationen ist. Sie war für uns von unschätzbarem Wert", betont Olkin. "Wir konnten sie mit unserem öffentlichen GIS-Betrachtungsmodul verbinden. So haben wir für jedes Gebäude, von dem ein Modell existiert, einen Link zur 3D-Galerieseite. Diese Komponenten greifen nahtlos ineinander." Die Möglichkeit, Modelle in die 3D-Galerie hochzuladen, animiert auch örtliche Architekten zum Mitmachen. "Wenn Sie Ihr Modell in ein realitätsgetreues Umfeld platzieren, müssen Sie nicht mehr bei jedem Projektentwurf den Kontext neu erstellen", erläutert Olkin. Zusätzlich zur Möglichkeit für Einwohner, an der Stadtplanung mitzuwirken, ist das GIS-Büro in Amherst bestrebt, den Einwohnern mehr Wissen über ihre Stadt zu vermitteln. "Amherst ist eine Universitätsstadt. Tausende Studenten leben hier und Hunderte Eltern besuchen sie regelmäßig", sagt Olkin. "Es ist eine Bevölkerung mit hohem Bildungsstand, und unsere Demografen empfehlen uns, dafür zu sorgen, dass noch mehr Menschen diese Tools verwenden, um beispielsweise das Campusgelände zu erkunden, sich nach Grundstücken umzusehen oder auch Touren und Fahrten zu planen." ErgebnisKurz nachdem das Innenstadtmodell von Amherst zur Google 3D-Galerie hinzugefügt wurde, begannen die Einwohner, damit zu arbeiten. Gavin Andresen, ein Bewohner von Amherst, der in der Stadtverwaltung aktiv ist, erhob sich bei einer Bürgerversammlung im November 2007, um für den Vorschlag einer Neuordnung des Bebauungsplans zu sprechen. Er verwendete Screenshots des Modells in Google Earth, um seine Argumente zu verdeutlichen. "Mehrere Leute sagten mir, dass Google Earth und die GIS-Datenkarten, die ich auf der Versammlung präsentierte, äußerst hilfreich waren. Ich bin der Ansicht, dass sie die Menschen davon überzeugten, dass die Umstrukturierung eine gute Idee ist", sagt Andreson. Der Vorschlag einer Neuordnung des Bebauungsplans wurde angenommen. "Die Welt ist dreidimensional, und wenn Sie die Möglichkeit haben, Pläne in 3D zu sehen, macht das einen großen Unterschied. Die Arbeit von Google hilft uns jetzt dabei, die 3D-Planung kräftig voranzutreiben." "Genau dies wollten wir durchsetzen" sagt Niels la Cour, Vorkämpfer und Begründer des "Amherst in 3D"-Projekts während seiner Zeit als Chefplaner der Stadt. "In diesem speziellen Fall gab es einen Bereich in Amherst, in dem die Gebäude bereits zu verfallen begannen. Eine Neuordnung des Bebauungsplans würde dieses Gebiet wirtschaftlich stärken und optisch ansprechender machen: mit passend dimensionierten Gebäuden, die das offene Grasgelände hervorheben, das ein historischer Teil der East Amherst Common ist. Auf diese Weise können sich die Menschen die wirtschaftliche Entwicklung so veranschaulichen, wie sie sie gern haben wollen, im Gegensatz zu beispielsweise einer schmalen Ladenpassage." Laut den Worten von la Cour können die Einwohner durch die Möglichkeit, aussagekräftige 3D-Modelle zu erstellen und zu betrachten, Entscheidungen mittreffen, die Amherst nutzen und Geld sparen. "Vor fünf Jahren gab es eine hitzige Debatte über den Plan, ein dreistöckiges Parkhaus im Zentrum von Amherst zu bauen", sagt er. "Die Leute befürchteten eine Verschandelung des Stadtbildes. Wir besaßen nicht die Technologie, Details wie z. B. Schatten zu zeigen, wie das Parkhaus aus unterschiedlichen Blickwinkeln aussehen würde und ob es hinter anderen Gebäuden versteckt werden könnte. Der Plan wurde abgelehnt, und im Jahr 2002 wurde eine Tiefgarage mit nur einer Parkebene an der gleichen Stelle gebaut. Der Bau war teuer, die unterirdische Parkebene wird zu wenig genutzt, und es erfüllt nicht unsere Erwartungen. Wir können uns nur vorstellen, was dort heute sein könnte, wenn wir damals bessere Tools zur Visualisierung von Plänen in 3D gehabt hätten." Amy Lash, Hochschulabsolventin im Landschaftsarchitektur- und regionalen Planungsprogramm an der Universität von Massachusetts in Amherst, verwendete Google SketchUp für ihre Diplomarbeit, eine Untersuchung über die Effizienz von 3D-Tools im Entscheidungsfindungsprozess. Lash präsentierte dem Planungsausschuss von Amherst mithilfe des Amherst-Zentrumsmodells sechs unterschiedliche Szenarios und ließ sie aus ihnen auswählen. Das beliebteste Szenario, meint Mike Olkin, war Szenario 6, das auf einem Antrag aus den frühen 1990er Jahren basierte, der seinerzeit abgelehnt wurde. "Den Ausschussmitgliedern wurde nicht gesagt, dass es sich um einen gescheiterten Antrag handelte, daher war dies eine unvoreingenommene Perspektive", sagt Olkin. Olkin glaubt, das in der Zukunft noch mehr Städte Produkte wie Google SketchUp und die Google 3D-Galerie verwenden werden, um 3D-Stadtmodelle zu entwerfen, die kostenlos von jedem abgerufen werden können. "Diese Tools haben die teuren Verarbeitungskosten und Softwareprobleme eliminiert", sagt er. "Jetzt haben wir eine einfache Möglichkeit, Gebäudemodelle zu erstellen, anzuzeigen und öffentlich verfügbar zu machen, ohne dafür umfangreiche Software oder teure Ausrüstung zu benötigen." Niels la Cour stimmt ihm zu. "Ich arbeite bereits seit 20 Jahren auf diesem Gebiet, und ich habe immer auf Tools gewartet, die den Leuten Änderungen visuell darstellen können. Die Welt ist dreidimensional, und wenn Sie die Möglichkeit haben, Pläne in 3D zu sehen, macht das einen großen Unterschied. Die Arbeit von Google hilft uns jetzt dabei, die 3D-Planung kräftig voranzutreiben." Über Google Earth und die Google 3D-GalerieGoogle Earth kombiniert die Leistungsfähigkeit der Google-Suche mit Satellitenbildern, Landkarten, Geländedaten und 3D-Gebäuden zu einem weltweiten geografischen Informationssystem, das Ihnen auf Tastendruck zur Verfügung steht. Die Google 3D-Galerie ermöglicht ein gemeinsames Vorgehen bei der Erstellung einer 3D-Darstellung einer Lokalität in Google Earth. Stadtverwaltungen können eine Sammlung von texturierten 3D-Modellen veröffentlichen, sodass jeder erfahrene 3D-Modellierer, der ein Interesse am Erstellen einer genauen Darstellung seiner Stadt hat, zur Verbesserung und Erweiterung der Modelle beitragen kann. Der Zugang zu Google Earth und der 3D-Galerie ist kostenlos. Erfahren Sie mehr über die Google 3D-Galerie und das Google-Programm "Städte in 3D" für Stadtverwaltungen.
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